TSV Worphausen

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JSG Worphausen/St. Jürgen der U13-Jugend ab September am Start

 

An einem Samstagvormittag im Juli auf dem Kleinfeld des TSV Worphausen: Die beantragte Jugendspielgemeinschaft (JSG) Worphausen/St. Jürgen der zukünftigen U13 misst sich mit einer Mannschaft vom TV Eiche Horn aus Bremen. Günter Maiworm-Schnaars, bisheriger Trainer der U12 des TSV St. Jürgen und zukünftiger hauptverantwortlicher Trainer der JSG Worphausen/St. Jürgen geht es in diesem Spiel um einen ersten Test der neu zusammengefügten Mannschaft auf einem 9er-Spielfeld, auf dem sich die älteren D-Junioren ein Jahr lang tummeln werden, bevor es dann in der C-Jugend mit elf SpielerInnen auf das große Feld geht. Zwar sind schon beim PfingstCup in Worphausen St. Jürgener Spieler mit im Aufgebot des TSV Worphausen gewesen. Aber dieses Freundschaftsspiel gegen die Bremer simuliert erstmals den „Ernstfall“ des gemeinsamen Spiels ab September. An diesem Samstag steht die Viererabwehrkette im Fokus des Trainers.

Maiworm-Schnaars geht in jeder Situation mit, gibt Anweisungen, treibt an, beruhigt und lobt ganz viel. Seine Anspannung steht im deutlichen Gegensatz zur entspannten Haltung, die Ute Curland, bisherige Trainerin der U12 des TSV Worphauen, an den Tag legt. Sie ist darüber erleichtert, einmal nicht als Verantwortliche am Spielfeldrand zu stehen. Das Spiel geht letztlich schiedlichfriedlich 2:2 aus, was aber keine Rolle spielt. Denn an diesem Tag und im kommenden Jahr steht nach Aussage von Günter Maiworm-Schnaars weniger der zählbare Erfolg der Mannschaft als vielmehr das Zusammenschweißen eines Teams im Vordergrund. Zu diesem integrativen Gedanken passt das gemeinsame Grillen im Anschluss an das Freundschaftsspiel, zu dem auch die Eltern und die Mannschaft aus Horn eingeladen sind.

 

Maiworm-Schnaars streicht die Gemeinschaftsidee besonders heraus. Die Freude über die Arbeit mit den Jungen und Mädchen ist ihm ins Gesicht geschrieben als er sagt: „Es macht soviel Spaß, jetzt mit zwölf bis fünfzehn Jugendlichen im Training zu arbeiten. Das Miteinander fördert ihre spielerische und persönliche Entwicklung und darum geht es letztlich.“ Wenn der Zusammenschluss im kommenden Spieljahr gelinge, könne man dann ab der C-Jugend leistungsund erfolgsorientiert trainieren und spielen.

 

Das Foto zeigt die zukünftige JSG Worphausen/St. Jürgen mit ihren Trainern Günter Maiworm-Schnaars (hintere Reihe im blauen T-Shirt) und Frank Brüggemann. Es fehlt die Trainerin der U12 des TSV Worphausen Ute Curland.Schon beim Pfingst-Cup in Worphausen vor einem Jahr, an dem er mit seiner Mannschaft teilgenommen hatte, hat Günter Maiworm-Schnaars die Möglichkeit einer Kooperation angesprochen und im Laufe der Zeit immer wieder aufgegriffen, bis er Ute Curland und ihren Trainerkollegen auf Worphauser Seite, Frank Brüggemann, sowie die Vereinsführungen bzw. Jugendleiter überzeugt hatte. Nachdem es zwischen einzelnen Personen in zurückliegenden Jahren zu Differenzen gekommen war und dies bis heute Auswirkungen auf das Verhältnis der Vereine zueinander hat, möchte Maiworm-Schnaars mit dem „Neustart“ in Sachen Kooperation den jeweils Verantwortlichen zeigen, dass ein gemeinsamer Weg (wie schon früher mit einer gemeinsamen Mädchenmannschaft und einer G-Jugend erfolgreich praktiziert) möglich ist und dieser angesichts der örtlichen Nähe der Vereine zueinander die naheliegenste Variante darstellt, wenn man die Spielerinnen und Spieler in ihren jeweiligen Vereinen halten und den Spielbetrieb aufrecht erhalten möchte.

 

Ute Curland hat bei dieser Lösung ein gutes Gefühl. „Mit Günter passt das. Ich bin sehr optimistisch, dass die JSG funktionieren wird.“, sagt sie und blickt in die Zukunft. Man müsse perspektivisch denken. Auch wenn der TSV Worphausen das nächste Jahr angesichts der vorhandenen Spielerdecke eventuell noch gut überstehen könnte, würde es ab dem Spieljahr 2015/2016 ohne JSG sehr schwierig.

 

Und so hat man für die neue Saison die Genehmigung einer JSG Worphausen/St. Jürgen für den Jahrgang 2002 beim Kreisjugendausschuss beantragt und wartet jetzt auf eine Rückmeldung aus Osterholz. Als Trikotsponsor konnten die Osterholzer Stadtwerke gewonnen werden, damit die Mannschaft weder in grün noch in blau, sondern in „neutralem“ schwarz auflaufen kann. Seit einigen Wochen trainieren die insgesamt achtzehn Spielerinnen und Spieler auch schon zusammen. Im Moment wegen der angespannten Platzsituation in Worphausen noch auf dem Trainingsplatz der St. Jürgener. Aber in der bevorstehenden Saison werden Trainings- und Spielort (zunächst) in Worphausen sein. Der Schwerpunkt in der Trainingsarbeit der kommenden Monate wird im koordinativen und technischen Bereich liegen. Hier gibt es eine Absprache, wonach sich Ute Curland um den Bereich Koordination kümmern, Frank Brüggemann das Torwarttraining übernehmen und Günter Maiworm-Schnaars den „Rest“ abdecken wird. In jedem Training soll häufig in Kleingruppen gearbeitet und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Jugendlichen schrittweise erweitert werden. Das Lauftraining, dass Maiworm-Schnaars vor den Spielern „verbirgt“, indem er immer den Ball in Übungen miteinbezieht, soll helfen, die Kondition der einzelnen Spieler zu verbessern. Hier sieht er gerade bei den Worphauser Spielern noch einen gewissen Nachholbedarf.

 

Stolz schaut Günter Maiworm-Schnaars eine halbe Stunde nach Spielende auf „seine“ Jungs und Mädels, die trotz Spiel und Dusche danach noch nicht genug vom Fußball haben, sondern Flanken vor das Tor schlagen. „In dieser Mannschaft gibt es viele Fußballbekloppte,“ sagt er lachend. „Das ist toll.“ Und man spürt, dass da einer mit ganz viel Herzblut bei der Sache ist.

 

 

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